Landshut ist auch ohne Hochzeitsspektakel einen Besuch wert

Die Lage am Fluss und eine vertragliche Festlegung, dass alle Handelswege von München und der Alpenregion in Richtung Regensburg und Bayerischem Wald in Landshut gebündelt werden sollten, ließen Landshut bereits früh wachsen. Friedrich der Weise und seine Nachfolger, die alle den Beinamen „der Reiche“ trugen, waren maßgeblich am Aufstieg Landshuts beteiligt.

Die Hochzeit Georgs,Sohn Ludwig des Reichen, mit Hedwig von Polen im Jahr 1475 ging schließlich als eines der prunkvollsten Feste des Spätmittelalters in die Geschichte ein. Heute wird sie alle vier Jahre mit über 2000 Mitwirkenden in Originalkostümen und allem damaligen Pomp gefeiert; zuletzt im vergangenen Jahr.

Aber auch ohne Hochzeitsspektakel ist Landshut einen Besuch wert, denn der Backsteinturm der Martinskirche ist mit 130,60 Metern der höchste seiner Art weltweit. Die historischen Straßenzüge der Stadt gelten als die besterhaltensten in Deutschland. Und die Stadtresidenz mit ihrem von Arkaden gesäumten Innenhof war der erste Renaissance-Palazzo nördlich der Alpen.

Internet: www.landshut.de


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