Heimgarten und Herzogstand – zwei „Münchner“ Hausberge

Der Heimgarten liegt im Bayerischen Voralpenland, genauer gesagt in den Walchen- und Kochelseebergen – auf 1.790 Höhenmetern. Wie sein Nachbar der Herzogstand (1.731 m) gilt der Heimgarten seit dem 19. Jahrhundert als „Münchner“ Hausberg, obwohl er genau genommen der „Ohlstädter“ Hausberg ist, denn er liegt nur wenige Kilometer von der 3.500 Seelen zählenden Gemeinde entfernt.

Wie dem auch sei, fest steht, dass Heimgarten und Herzogstand schon Generationen von Einheimischen, – insbesondere – Münchnern und unzählige Touristen auf ihre Gipfel lockten.

Ausgangspunkt für den Aufstieg ist heute der Wanderparkplatz am südlichen Ortsrand von Ohlstadt. Auf dem Weg nach oben geht’s vorbei an der Bärenfleckhütte, einer Selbstversorgerhütte des Deutschen Alpenvereins. Bereits von hier aus ist der Ausblick bereits beeindruckend. Aber getoppt wird dieser noch vom Panormablick, den man vom Gipfel des Heimgartens hat: Im Osten erstreckt sich der Kochel- und Walchensee, im Norden der Staffel- und Starnberger See, und im Süden sieht man über das Estergebirge und die Ammergauer Alpen bis hin zur Zugspitze. Einfach grandios!

Unser Tipp: Ein Abstecher zu den Wasserfällen der Schaumburg!

Für den Abstieg bieten sich zwei Alternativen: Wer es gemütlich mag, nimmt den Weg über Westgrat, Rauheck und Buchrain direkt zurück nach Ohlstadt.

Und wer trittsicher und trainiert ist, sollte unbedingt die 1,5 Stunden lange Gratwanderung hinüber zum Herzogstand machen.

Dort angekommen geht’s dann mit der Seilbahn hinunter nach Walchensee und dann – ggf. mit dem Bus – zurück nach Ohlstadt.

Und zu guter Letzt noch der Hinweis, dass die Heimgartenhütte nur von Mai bis Oktober bewirtschaftet wird.

Anfahrt mit dem PKW
Autobahn Garmisch, Ausfahrt Murnau/Kochel, in Kochel rechts auf die B11 bis Walchensee, Parkplatz Herzogstandbahn am Ortseingang.

Anreise mit der Bahn
Ohlstadt hat einen eigenen Bahnhof: DB- Strecke München- Garmisch

Mehr Infos unter: www.ohlstadt.de

Reichenhaller Haus – eine Hütte wie sie schöner nicht sein könnte

Die Hütte, der Blick und auch der Weg dorthin… Das Reichenhaller Haus gehört definitiv zu den schönsten Platzerln dahoam! Je nach Schnee- und Wetterlage ist die Hütte von Anfang Mai bis Mitte Oktober durchgehend geöffnet und bewirtschaftet.

Es ist eine Alpenvereinsschutzhütte und wird seit 1997 von der Familie Frommelt bewirtschaftet. 12 Jahre wurde die Hütte von Heinz und Martina bewirtschaftet und danach an ihren Sohn und Schwiegertochter Andreas und Christine Frommelt übergeben, welche die Hütte nun seit 2009 bewirtschaften.

Unterstützt werden diese selbstverständlich immer noch tatkräftig von den Seniors und auch den 3 Kindern, oder sonstigen Familienangehörigen. Die familiäre Stimmung ist hier also gewiss!

Die Traunsteiner Hütte an der Reiter Alpe

Die Traunsteiner Hütte liegt in 1560 Metern am Gebirgsstock Reiter Alpe und ist im Besitz des Deutschen Alpenvereins. Schlaf- und Aufenthaltsräume, Sanitäranlagen, Energieversorgung und Entsorgung entsprechen neuesten Standards und somit allen Anforderungen modernsten Umweltschutzes. Dank Artenvielfalt, üppiger Flora und intaktem Ökosystems ist die Reiter Alpe ein „Garten Eden“ für Naturfreunde, Bergwanderer und Kletterer.