Der Westpark in München Sendling – eine Oase in München!

Der Westpark ist unserer Meinung nach die schönste innerstädtische Oase Münchens, denn hier können Groß und Klein, Jung und Alt zu jeder Jahreszeit spazieren, spielen, sporteln, sehen, staunen, lernen und erleben.

Dank seiner vielfältigen Fauna und Flora sowie seines Freizeit- und Kulturangebots – genannt seien hier nur der Blindengarten oder das historische Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert, in dem jeden Monat eine Gesangsveranstaltung mit traditioneller Volksmusik stattfindet, bei der mitsingen darf, der kann und mag – ist der Westpark insbesondere auch für Familien mit Kindern ein wahres Ausflugsparadies.

Der Englische Garten und sein Eisbach

Der Eisbach ist einer der Orte mitten in München, die man zumindest „gesehen“ haben muss: Seine so genannte „Stehende Welle“ lockt schon seit Jahren unzählige River Surfers aus dem In- und Ausland an. Eine Steinstufe an seiner Austrittsstelle erzeugt eine etwa halben Meter hohe Stromschnelle. Selbst der US-Amerikaner Jack Johnson, der jüngste Endrunden-Teilnehmer der legendären „Pipe Trials“ übte sich schon, wie berichtet wird, auf dem Eisbach. Wenig(er) fitten Sportlern sei die „Kleine Eisbachwelle“ empfohlen, die nur einen Kilometer entfernt zu finden ist. Trotz ihrer nicht zu unterschätzenden Herausforderungen – beidseitige Betonbegrenzung und Unterströmung –  ist sie dennoch leichter zu surfen als ihre große Schwester am Haus der Kunst.

Burg Prunn im Altmühltal

Erstmals erwähnt ist die Burg Prunn in Urkunden aus dem Jahr 1037. Gute hundert Jahre später folgten zahlreiche Bautätigkeiten, während derer auch die noch heute existierenden Bausubstanzen Bergfried und Palas entstanden.

Naturliebhaber haben vom Burghof aus einen phantastischen Blick auf das Altmühltal und den Main-Donau-Kanal, denn die Anlage steht auf einem steil abfallenden Felsplateau.

Für Wanderer führt ein Weg von Riedenburg durch das Naturschutzgebiet Klammm über Burg Prunn und wieder zurück nach Riedenburg.

Landshut ist auch ohne Hochzeitsspektakel einen Besuch wert

Die Lage am Fluss und eine vertragliche Festlegung, dass alle Handelswege von München und der Alpenregion in Richtung Regensburg und Bayerischem Wald in Landshut gebündelt werden sollten, ließen Landshut bereits früh wachsen. Friedrich der Weise und seine Nachfolger, die alle den Beinamen „der Reiche“ trugen, waren maßgeblich am Aufstieg Landshuts beteiligt.

Die Hochzeit Georgs,Sohn Ludwig des Reichen, mit Hedwig von Polen im Jahr 1475 ging schließlich als eines der prunkvollsten Feste des Spätmittelalters in die Geschichte ein. Heute wird sie alle vier Jahre mit über 2000 Mitwirkenden in Originalkostümen und allem damaligen Pomp gefeiert; zuletzt im vergangenen Jahr.

Ingolstadt – für Geschichtsinteressierte ein Schmuckkästchen

Erstmals in Urkunden erwähnt wurde Ingolstadt im Jahr 806. 1472 wurde hier die erste bayerische Universität und 1776 von Adam Weishaupt der von Mythen und Verschwörungstheorien umrankte Illuminatenorden gegründet.

Obwohl diese „Geheimgesellschaft“ lediglich bis zum Jahre 1785 existierte, rückte sie die Verfilmung des Dan Brown Thrillers „Angels & Demons“ (dt. Titel: „Illuminati) mit Tom Hanks in der Hauptrolle weltweit wieder ins Interesse der Öffentlichkeit. Noch heute erinnert eine Gedenktafel in der Theresienstraße 23 an die Illuminaten, denn in diesem Haus hatte der Orden seine Treffen.

Die Sausalitos Strandbar am Wienerplatz

Das Tor ist der Eingang zu zwei Welten: Linkerhand liegt, überschattet von wuchtigen Kastanienbäumen, der Biergarten des Hofbräukellers, und rechterhand erstreckt sich die Sausalitos Strandbar, deren Dekoration jedweden Fan südlicher Gefielde sofort in beste Laune versetzt.

Da die Fläche des aufgeschütteten feinen, weißen Sandes und die Anzahl der Liegestühle – leider – sehr begrenzt sind, hat man auch ein paar Biertische und Bänke aufgestellt, die bemerkenswerter Weise das „exotic feeling“ dieser Location nicht beeinträchtigen; vielleicht auch deshalb, weil auch hier (fast) nur Cocktails beziehungsweise Sommerdrinks getrunken werden.

Bamberg – seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe

Eine Reise nach Bamberg ist eine zutiefst beeindruckende Zeitreise in die Vergangenheit. 902 wird die Babenburg erstmals erwähnt. „Bambärch,“ Universitäts-, Schul- und Verwaltungsstadt sowie Sitz des gleichnamigen Erzbistums, ist seit 1993 Weltkulturerbe. Einzigartig – im wahrsten Sinn des Wortes – ist die Altstadt, denn ihr Stadtkern ist im Original erhalten. Neben einer Besichtigung des berühmten Bamberger Doms (Grundsteinlegung durch Kaiser Heinrich II. im Jahre 1004) lohnt sich unter anderem auch ein Besuch des Bamberger Kreuzweges zwischen St. Elisabethenkapelle und der Kirche St. Getreu. Er stammt aus dem Jahr 1503 und ist der älteste, vollständig erhaltene Kreuzweg in Deutschland. Kurzum: In Bamberg ist man, egal wohin man geht und schaut, von Geschichte umgeben.